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Anerkennungs-Navigator

Du hast einen Pflegeabschluss aus dem Ausland und möchtest in Deutschland als Fachkraft arbeiten? Dieser kostenlose Navigator zeigt dir für dein Herkunftsland und dein Bundesland, welche Schritte, Dokumente und Behörden auf deinem Weg wichtig sind.

Dein Anerkennungs-Weg in 2 Schritten

Wie funktioniert die Anerkennung ausländischer Pflegeabschlüsse?

Pflege ist in Deutschland ein reglementierter Beruf. Das bedeutet: Um als Pflegefachkraft zu arbeiten, brauchst du eine staatliche Erlaubnis. Dafür muss deine im Ausland erworbene Qualifikation anerkannt werden. Eine automatische Anerkennung gibt es nicht – jeder Fall wird individuell geprüft.

EU-Abschluss oder Drittstaat – wo liegt der Unterschied?

Stammt dein Abschluss aus einem EU-/EWR-Land, ist das Verfahren oft vereinfacht. Kommst du aus einem Drittstaat (Land außerhalb der EU), wird deine Qualifikation mit dem deutschen Referenzberuf «Pflegefachfrau/-mann» verglichen. Bei wesentlichen Unterschieden gleichst du diese über einen Anpassungslehrgang oder eine Kenntnisprüfung aus.

Welche Rolle spielt die Sprache?

Für die Berufserlaubnis brauchst du in der Regel Deutsch auf Niveau B2, teils mit zusätzlichem fachsprachlichem Nachweis. Sprache ist oft die größte Hürde – beginne deshalb früh mit dem Lernen, idealerweise schon im Herkunftsland.

Nach der Anerkennung: deine nächsten Schritte

Sobald deine Anerkennung läuft oder abgeschlossen ist, kannst du dich auf passende Stellen bewerben. Auf gopflege findest du aktuelle Pflegestellen und kannst mit unseren KI-Tools kostenlos Lebenslauf und Anschreiben erstellen. Mehr Hintergründe liest du im Ratgeber-Artikel Als ausländische Pflegekraft in Deutschland arbeiten.

Häufige Fragen

Brauche ich eine Anerkennung, um in der Pflege zu arbeiten?+

Ja. Pflege ist ein reglementierter Beruf in Deutschland. Für die Tätigkeit als examinierte Pflegefachkraft brauchst du eine staatliche Erlaubnis, für die deine ausländische Qualifikation anerkannt werden muss.

Wie lange dauert das Anerkennungsverfahren?+

Die Dauer variiert je nach Bundesland, Herkunftsland und Vollständigkeit der Unterlagen. Sie reicht von wenigen Monaten bis zu über einem Jahr, wenn ein Anpassungslehrgang nötig ist.

Welches Sprachniveau brauche ich?+

In der Regel Deutsch auf Niveau B2, teils mit zusätzlichem fachsprachlichem Nachweis für die Pflege.

Was passiert bei wesentlichen Unterschieden zum deutschen Abschluss?+

Dann gleichst du diese über einen Anpassungslehrgang oder eine Kenntnisprüfung aus. Danach erhältst du die volle Anerkennung.

Ist der Anerkennungs-Navigator verbindlich?+

Nein, er gibt eine allgemeine Orientierung. Verbindliche Auskünfte erhältst du bei der zuständigen Stelle deines Bundeslandes und auf den offiziellen Portalen «Anerkennung in Deutschland» und «Make it in Germany».

Passend dazu im Ratgeber

Als ausländische Pflegekraft in Deutschland arbeiten

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